Stuttgarter Aktienbrief-Newsletter vom Samstag, 24. Oktober 2020

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Joachim Brandmaier (58):
„Halten Sie Ihr Depot im Gleichgewicht, dann sind Sie
gegen fast alle Überraschungen an der Börse gewappnet!

 

Aufstocken, aber wie?


Liebe Leserinnen und Leser,

Sie kennen das vielleicht: Man hat ein paar Euro auf der hohen Kante und spielt mit dem Gedanken, Wachstumsaktien aufzustocken. Eine feine Sache, aber wie stellt man das am klügsten an? Ob im Frühjahr, als die Kurse in den Keller rauschten, oder jetzt, wo viele Aktien schon wieder Höchstkurse erklommen haben – eine Frage bekommen wir am Redaktionstelefon fast täglich gestellt: „Welchen Aktien soll ich in meinem Depot aufstocken? Die gut gelaufenen? Oder die, die hinterherhinken?“ 

Aus Erfahrung wissen wir: Es ist nur allzu menschlich, dass Börsianer dazu neigen, bei den gut gelaufenen Titeln nachzulegen. Getreu dem Börsenmotto „The trend is your friend“ werden jene Aktien beim Nachkauf bevorzugt, die zuletzt besonders viel Freude bereitet haben. Dabei sollten Wachstumsstrategen aber stets bedenken, dass es längst nicht ausgemacht ist, dass die stärksten Titel der jüngeren Vergangenheit auch in Zukunft am besten abscheiden werden. Gerade bei Aktien, die in letzter Zeit überdurchschnittlich gut gelaufen sind, sind die Erwartungen der Börse in der Regel recht hoch. Werden diese Erwartungen einmal nicht erfüllt, kann es zu schmerzhaften Rückschlägen oder quälend langen Seitwärtsphasen kommen. Hat man diese Aktien dann auch noch durch Zukäufe überdurchschnittlich hoch gewichtet, trifft das das Depot doppelt hart.

Auf die Gewichtung kommt es an
Sollte man also stets nur die schwachen Titel nachkaufen? Nicht zwingend. Zu allererst sollte man sich einen Überblick über das Gesamtdepot verschaffen. Gibt es noch generelle Lücken in der Branchenmischung? Dann sollte man diese zunächst mit neuen Wachstumswerten schließen, bevor man bei einzelnen vorhandenen Positionen nachkauft. Passt die Mischung und hat man beim Aufbau des Portfolios überall etwa die gleiche Summe investiert, ist es ganz normal, dass sich die Gewichte mit der Zeit verschieben. Gut gelaufene Titel gewinnen an Gewicht, schlecht gelaufene verlieren. Dann ist es sinnvoll, die schwächeren Aktien durch gezielte Nachkäufe wieder in die Größenordnung der anderen zu hieven. Bei Aktien, die noch im Minus liegen, verbilligt man so zudem seinen Einstandskurs und ist früher wieder im Gewinn. 

Übertreiben sollte man es mit den Nachkäufen gefallener Titel aber auch nicht. Denn sonst besteht hier ebenfalls die Gefahr, dass man sich zu sehr vom Erfolg eines einzelnen Unternehmens abhängig macht und womöglich in das sprichwörtliche „fallende Messer“ greift. Schließlich kommt es hin und wieder vor, dass selbst ein Wachstumswert dauerhaft vom Erfolgskurs abkommt – man denke nur an Nokia oder General Electric. Wichtig ist bei Nachkäufen immer, dass Sie selbst noch hinter der Firma stehen und von den langfristigen Perspektiven überzeugt sind.

Ausbalancieren reduziert Risiko
Und was, wenn das Depot groß genug ist, alle wichtigen Branchen abgedeckt sind und sämtliche Titel halbwegs gleichgewichtet sind? Dann haben Sie im Prinzip freie Fahrt: Stocken Sie bei der Aktie auf, bei der Sie das beste Gefühl haben. Aber auch hier gilt: am besten streuen. Lassen Sie größere Summen nicht einer einzigen Position zugutekommen, sondern verteilen Sie sie am besten auf mehrere – natürlich nur, solange es angesichts der Kaufgebühren noch Sinn ergibt.

Durch das stetige Ausbalancieren Ihrer Aktienpositionen (Fondsmanager sprechen von „Rebalancing“) halten Sie Ihr Depot im Gleichgewicht und sind gegen fast alle Überraschungen an der Börse gewappnet! 

In diesem Sinnne, ich wünsche Ihnen noch einen schönen Sonntag und (langfristig) weiter steigende Aktienkurse, bleiben Sie gesund, 

Ihr Joachim Brandmaier & Team

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