Newsletter Nr. 730 - vom Samstag, 6. Februar 2026

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Joachim Brandmaier (63): „Währungsschwankungen im US-Dollar gehören zur Realität – sie sind kein Argument gegen Qualität."


Wer auf US-Aktien verzichtet, verzichtet auf Weltklasse-Unternehmen!

 

Liebe Newsletter-Leserinnen und -Leser,

immer wieder werde ich in diesen Tagen gefragt, ob es nicht sinnvoller wäre, US-Aktien aus dem Depot zu verbannen. Schließlich wisse man ja nicht, was „den Amis“ – und vor allem Donald Trump – noch so alles einfallen könnte. Persönlich halte ich das für übertriebenen Alarmismus und vor allem für den falschen Schluss.

Natürlich leben wir in bewegten Zeiten. Ein Abonnent schrieb mir kürzlich sogar, er lese mittlerweile nur noch unseren Aktienbrief, weil unser Optimismus wohltuend sei im Vergleich zu den täglichen Schlagzeilen. Neben der Weltpolitik treibt viele Anleger aktuell vor allem die Schwäche des US-Dollars um. Kurzfristig mag das die Rendite von US-Aktien auf Euro-Basis dämpfen, langfristig gleichen sich solche Effekte jedoch fast immer aus. Währungsschwankungen gehören schlicht zur globalen Realität – sie sind kein Argument gegen Qualität.

Verstehen Sie mich richtig: Auch ich würde mir ein freundlicheres wirtschaftliches Umfeld wünschen. Aber die Geschichte zeigt eindrucksvoll, dass gerade die amerikanischen Kapitalmärkte eine enorme Anpassungs- und Innovationsfähigkeit besitzen. Die USA sind nicht zufällig die führende Börsennation der Welt. Dort treffen Kapital, Unternehmergeist, Forschung, Technologie und Skalierungsmöglichkeiten in einzigartiger Weise aufeinander.

Amerikanische Unternehmen sind Meister darin, aus Veränderungen Chancen zu machen – unabhängig davon, wer gerade im Weißen Haus sitzt. Genau deshalb haben sich US-Aktien über Jahrzehnte hinweg als das Rückgrat langfristiger Vermögensbildung erwiesen. Dass der Dow Jones trotz aller politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten an historischen Höchstständen kratzt, ist kein Zufall, sondern Ausdruck dieser beeindruckenden Stärke.

Denken Sie nur an Konzerne wie Coca Cola, Mc Donalds, Johnson & Johnson, Stryker, Visa, Walst Disney, Nike, Microsoft, Amazon oder "meine" Procter & Gamble. Diese Unternehmen sind nicht nur Marktführer in ihren jeweiligen Branchen – sie prägen ganze Industrien weltweit.

Ihre Produkte sind aus unserem Alltag ebenso wenig wegzudenken wie aus der globalen Wertschöpfungskette:

Der langfristige Kursverlauf der oben abgebildeten Procter & Gamble-Aktie ist typisch für unsere Wachstumswerte - wenn auch kurzfristig zum Teil unter erheblichen Schwankungen - von links unten nach rechts oben! Geradezu völlig unabhängig von der Konjuntur und der wirtschaftlichen Lage - aber auch völlig unbeeindruckt von der Politik: In den abgebildeten über 40 Jahren Kursverlauf hat der weltgrößte Markenartikler bereits 7 US-Präsidenten kommen und gehen sehen, seit dem Börsengang im Jahre 1891 sogar 39 US-Präsidenten. Obendrauf fließt seit damals Jahr für Jahr ununterbrochen Dividende und die Ausschüttung wird inzwischen schon das 69. Jahr in Folge erhöht. Sie merken schon: Langfristig kommt es nicht auf die Wirtschaft und die Konjunktur und auch nicht auf die Politik an, sondern einzig und allein auf den Erfolg des Unternehmens!  

Die Kunst des erfolgreichen Börsianers ist es, große oder kleine Schwankungen (aus welchem Grund auch immer verursacht) nicht etwa auszunutzen, sondern auszuhalten! Mit einem vernünftig gestreuten Qualitätsaktiendepot und einer großen Portion Disziplin und vor allem Durchhaltevermögen sind die meisten unserer Leser sehr gut durch alle Krisen gekommen. Und viele unserer Leser nutzen solche Rückschläge, um ihre Wachstumswerte aufzustocken bzw. auch neue Papiere dazuzukaufen. Übrigens - meine Procter & Gamble gibt es derzeit auch mal wieder mit rund 20 % Rabatt unterm Höchstkurs Anfang Januar 2025 (170 Euro), aktuell (Februar 2026) bei 135 Euro!

Ich rate Langfristanlegern gerade in Punkto US-Aktien zu Gelassenheit. Auch Donald Trump wird eines Tages lediglich als einer von vielen Präsidenten in die Geschichtsbücher eingehen, die der US-Aktienmarkt gesehen, verarbeitet und letztlich überdauert hat. Die großen amerikanischen Konzerne hingegen – jene Unternehmen, die unsere Depots prägen – werden auch unter seinen Nachfolgern bestehen und sehr wahrscheinlich weiter wachsen.

Global betrachtet fließt der Großteil des weltweiten Aktienkapitals nach wie vor in die Vereinigten Staaten. Die dort notierten Unternehmen stehen für einen erheblichen Teil der globalen Wertschöpfung, der technologischen Innovationen und der Produktivität dieses Planeten. Wer heute in US-Wachstumsaktien investiert oder bestehende Positionen aufstockt, profitiert zusätzlich davon, dass diese Qualitätsunternehmen durch den schwächeren Dollar günstiger zu haben sind als noch vor einem Jahr.

Denken Sie also langfristig: Amerikanische Aktien sind aus unseren Depots nicht wegzudenken. Nicht aus sentimentaler Verbundenheit, sondern weil die USA weiterhin die führende Wirtschafts- und Börsennation der Welt sind – mit den besten, größten und innovativsten Wachstumsunternehmen unserer Zeit.

In diesem Sinne,
ein wunderschönes Wochenende 
wünscht Ihnen
Ihr

Joachim Brandmaier und das gesamte Team des Aktienbriefes (das Beruhigungsblättle aus Stuttgart)

P.S. So arg viel Beruhigung braucht es heute wohl nicht - habe gerade noch einen Blick auf den aktuellen Dow Jones geworfen, bevor ich diesen Newsletter abgesendet habe, dieser geht heute sehr stark ins Wochenende. Bei mir ist es jetzt Freitag, 18:06 Uhr unserer Zeit und der Dow Jones klettert gerade auf 49.872 Punkte, also ein Tagesplus (wenn es so bleibt) von 960 Punkten. Vielleicht können wir heute noch die 50.000 er Marke feiern! (Der Schreiber dieser Zeilen erinnert sich noch an die Gründung des damaligen Stuttgarter Aktienclubs und seinen Stammtischtreffen, damals notierte der Dow Jones bei rund 2.000 Punkten!)

Aktuelle Leserzuschriften:

So schwer es oft auch mal ist - doch die Strategie von euch zahlt sich „fast“ immer aus
Guten Tag Börse Aktuell Team, meine Zeilen sollen euch aufmuntern, vor allem das Redaktionsteam rund um die „Telefon-Seelsorge - Novo Nordisk!" Ja, auch ich habe diese Aktien und die sind relativ hoch gewichtet. Zum einen, weil ich an den Konzern glaube und zum anderen, weil die Höchstkurse in einigen Jahren wieder zu sehen sind. Und natürlich bin auch ich bei Hochphasen eingestiegen, doch hab auch immer wieder nachgekauft sofern es möglich war. So schwer es ist - doch die Strategie von euch zahlt sich „fast“ immer aus. Die Branchenmischung und die gleiche Gewichtung vom Betrag her sind elementar! Auch sind Aktien keine Einbahnstraße und erfordern ein hohes Maß an Eigenverantwortung! Ihr könnt nur den Rahmen vorgeben und das macht ihr sehr gut! In diesem Sinne, lasst euch nicht unterkriegen.Viele Grüße und ein schönes Wochenende, Michael S.

Hurra, wieder ein Spitzenwert zum Sonderkurs!
Ich habe das bei Givaudan, Netflix, General Mills und BAT getan und nun bei Novo Nordisk! Heute gekauft und ich freue mich auch hier auf die Zukunft! Danke für die Ratschläge, auch wenn ich diese etwas individualisiere, weil für mich nicht jeder Tag Kauftag ist, sondern nur, wenn es diese mal (deutlich) billiger gibt. Dr. Willy S.

Durch Ihre Anlagestrategie und meinen Sparfleiß zum Millionär geworden
Hallo Herr Brandmaier, Sie fragten, ob sich Leser schon über den ein oder anderen Verkauf geärgert haben. Ja, das habe ich bei Wells Fargo. Genauso wie ich mich bei Novo Nordisk geärgert habe, dass ich es nicht getan habe. Aber dennoch bin ich durch Ihre Anlagestrategie und meinen Sparfleiß zum Millionär geworden und konnte meinen Beruf aufgeben.  Mich würde es ja reizen bei Ihnen zu arbeiten, aber ich will nicht aus Berlin wegziehen. Viele Grüße aus Berlin, Kai Stephan K.

 

Haben auch Sie Fragen, Anregungen oder auch Kritik? Bestimmt  auch Aktien, bei denen Sie der "Schuh drückt" ? Urlich Henning, Tobias Schmitt, Oliver Seibt und Frank Behlau freuen sich auf Ihren Anruf bzw. Zuschrift:

0711 - 61414-111 oder kundenservice@boerse-aktuell.de

P.S.: Sie sind noch kein Leser des Stuttgarter Aktienbriefes – der Pflichtlektüre für Langfriststrategen, in Krisenzeiten auch das “Beruhigungsblätte aus Stuttgart” genannt? Oder sind Sie vielleicht sogar ein ehemaliger Leser?

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