Newsletter Nr. 705 - vom Montag, 14. Juli 2025

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Joachim Brandmaier (63)

 

Brandmaiers (ganz legaler) Steuertipp

 

Liebe Newsletter-Leserinnen und Leser,

von den Schwaben lernt man das Sparen – heißt es. Aktien kaufen und liegen lassen spart nicht nur Nerven, sondern bekanntermaßen auch Gebühren. Und zusätzlich gibt es einen schönen Steuerspareffekt, der den meisten vermutlich gar nicht bewusst ist. Aber pssst: bitte nicht Ihrem Finanzamt verraten!

Ich spreche von der „nachgelagerten Besteuerung von Wertsteigerungsgewinnen“ … wie es so schön im Beamtendeutsch heißt. Bedeutet: Im Aktiengeschäft fällt dann Steuer an, sobald man seine Aktien mit Gewinn verkauft. Logisch. Wenn ein Anleger einmal im Jahr seine Aktien umschichtet, also verkauft, und was anderes kauft, dann zahlt er jedes Mal Steuer auf seine erzielten Kursgewinne. Bei einem Langfristanleger, der den Aktien 20 Jahre treu bleibt, hält der Staat hingegen erst am Ende die Hand auf. So weit, so klar. 

Aber jetzt kommt der entscheidende Unterschied: Wer seine Steuer erst am Ende abdrücken muss, kann dieses Geld all die Zeit über für sich arbeiten lassen – und so zusätzliche Erträge erwirtschaften. Zur Verdeutlichung ein Beispiel: Angenommen, Anleger A und Anleger B haben jeweils 100.000 Euro in Aktien investiert und erzielen beide jährlich 8 Prozent Kursgewinn. Der Unterschied: Anleger A schichtet einmal im Jahr um, B lässt einfach liegen. Beide haben also nach dem ersten Jahr einen Aktienwert von 108.000 Euro. Nun verkauft Jahresumschichter A und drückt 26,4 Prozent (Kapitalertragssteuer und Soli) auf den Zuwachs von 8.000 Euro an den Staat ab. Bleiben also noch 105.890 Euro, die für ihn im zweiten Jahr an den Start gehen. Hingegen nehmen bei Daueranleger B die kompletten 108.000 Euro an der Wertentwicklung im zweiten Jahr teil.

Das ist jetzt natürlich noch kein riesiger Unterschied – aber wenn sich dieser Effekt 20 Jahre lang wiederholt, dann wird die Ertragsschere immer größer. Klar, auch Daueranleger B muss am Ende Geld an den Fiskus abdrücken. Aber dieses Geld konnte die Jahre über für ihn arbeiten und nicht für den Staat. Damit erzielt er einen erstaunlichen Vorteil gegenüber A, den ich für Sie ausgerechnet habe. Aktionär A hat nach 20 Jahren inklusive jährlich gezahlter Steuer knapp 314.000 Euro auf dem Konto. Bei B sind es nach der großen Steuerzahlung am Ende über 369.000 Euro – ein Plus von über 55.000 Euro, nur durch Nichtstun!

Kein ganz einfacher Gedanke, ich weiß. Und wer diesmal in meinem Leitartikel nur Bahnhof verstanden hat, auch nicht schlimm. Letztendlich reicht es zu wissen: Mit Kaufen und Liegenlassen sind Sie stets auf der richtigen Seite. 

In diesem Sinne

Ihr schwäbischer Steuerpraktiker

Joachim Brandmaier

Leserbriefe

Bitte um Zusendung des Dividendenbündels.
Bin mit Ihrem Börsenbrief auch nach Jahrzehnten sehr zufrieden. Die Performance stimmt. Merci und Gruß, Dietrich H. aus Hannover 

(Wer Leser des Stuttgarter Aktienbriefes ist und noch kein Bündel bestellt hat, der kann dies hier schnell noch nachholen ...) 

Danke für den tollen Stuttgarter AktienBrief
Hallo an das Team, danke für den tollen Stuttgarter AktienBrief, welcher mich immer auf dem Laufenden hält. Nach 2 Jahren mitlesen (bei einem Freund), habe ich nun selber den Stuttgarter Aktienbrief abonniert. Gruß Jens R. Nähe Stuttgart

Bin beeindruckt von der Qualität der Berichterstattung und der sorgfältigen Aktienauswahl. Hallo Zusammen, ich meine mich nur noch bruchstückhaft daran zu erinnern, dass ich bereits vor mehr als 30 Jahren bei meinem Großvater vom Stuttgarter Aktienbrief gehört habe. Damals fehlten mir jedoch, sowohl das erforderliche Kapital, als auch das nötige Verständnis, um auf Augenhöhe mit den „Großen“ mitzuspielen. In den vergangenen zwei Jahrzehnten beschränkte sich mein Engagement im Aktienhandel nur auf vereinzelte Aktivitäten, ohne tiefergehenden Fokus. Seit dem vergangenen Jahr habe ich mein Depot reaktiviert und mein Börsenwissen mithilfe von Kurznachrichten auf YouTube aufgefrischt, musste jedoch feststellen, dass diese "Informationsquellen" nicht mit meinen Idealen und Qualitätsansprüchen übereinstimmten. Vor ein paar Monaten ergab sich, bei einem Abendessen mit Freunden, erneut die Gelegenheit von Ihnen zu hören: Ein Freund erzählte mir gelassen von seinen positiven Börsenerfahrungen der letzten sechs Jahre, die er maßgeblich dank Eurer Unterstützung erzielen konnte. Diese Einblicke haben mich überzeugt und meine Entscheidung bei Ihnen mitzumachen maßgeblich erleichtert. Ich bin ich sehr beeindruckt von der Qualität Ihrer Berichterstattung und Ihrer sorgfältigen Aktienauswahl. Ich freue mich auf eine erfolgreiche und langfristige Partnerschaft mit Ihnen. Dirk W. aus Köln

Ihr neuer Stuttgarter-Aktienbrief-Umschlag ist Klasse
Seit vielen Jahren lese ich den Aktienbrief – dank meines Vaters. Am Anfang war ich ehrlich gesagt etwas skeptisch wegen der damaligen Einschweissung in Plastikfolie. Ich habe mich gefragt, ob das wirklich nötig ist (mal abgesehen von Regen und Knicken). Umso mehr hat es mich gefreut zu sehen, dass stetig am Versandumschlag gearbeitet wird und es inzwischen einen verbesserten Papierumschlag gibt. Außerdem ist mir – als Studentin im Verlagswesen – aufgefallen, dass sogar das Papier des Aktienbriefs seit der letzten Ausgabe geändert wurde. Ob freiwillig oder wegen äußerer Umstände: Ich finde das wirklich klasse und weiß es sehr zu schätzen. Viele Grüße, Konstanze R. Nähe Augsburg

Öffnungs-Anleitung
Hallo, mein geliebter Brandmaier - ist natürlich rein philosophisch gemeint - seit 33 Jahren bin ich nun dabei - und heute kam die wievielte neue Verpackung? Unglaublich - neue Verpackung mit "Klimabeitrag"! Der Stuttgarter Aktienbrief wie gewohnt immer "innovativ", dass muss man Euch lassen! Gratuliere! Aber ganz ehrlich, öffnen lässt sich das neue Ding nicht gerade "komfortabel". Ich habe folgenden Trick angewandt: Kuvert gegen das Licht halten, schauen, wo an der Schmalseite der kostbare Inhalt endet und ruckzuck mit der Schere daran entlang geschnippelt. Schon haben wir den neuesten Aktienbrief in Händen!  Zur Nachahmung empfohlen! Mit herzlichem Gruß und Dank über all die Jahre Ihr Herbert Dempfle aus Aichach.

Auch für Laien gut verständlich
Sehr geehrter Herr Brandmaier und Team,wir sind schon einige Jahre Abonnenten ihres Stuttgarter AktienBrief und möchten uns für ihre Beiträge auf diesem Wege ganz herzlich bedanken. Ihre Erklärungen sind auch für Laien sehr verständlich, machen sie weiter so. Mit freundlichen Grüßen aus Spirkelbach, Rosemarie H. und Kurt N. 

Finanzielle Freiheit erreicht
Seit Jahren lese ich den Aktienbrief meiner Mutter und habe dadurch meine finanzielle Freiheit erreicht. Vielen Dank für die Unterstützung. Ihr seid einmalig! Robert B. aus Grefrath

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