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Der Weg zur Unabhängigkeit
Liebe Newsletter-Leserinnen und -Leser,
neulich erzählte mir unser Leser Michael H. am Telefon, er habe es jetzt geschafft. „Was denn?“, fragte ich überrascht. Nun ja, er müsse ab jetzt nicht mehr arbeiten gehen, sondern könne allein von den Dividenden seines Depots leben, erklärte H. völlig beseelt.
Und damit ist unser Leser nicht alleine. Denn rund 800.000 Deutschen ist das bereits gelungen: Die sogenannten Privatiers leben von ihren Vermögen und den daraus resultierenden Zinsen, Mieten oder Dividenden. Als die Statistik Anfang des Jahres veröffentlicht wurde, hagelte es umgehend beißende Kritik – vollgestopft mit den üblichen Umverteilungsfantasien. Aber ist es nicht eigentlich ein erstrebenswerter Zustand, unabhängig vom Staat zu sein? Außerdem müssen auch Mieteinnahmen und Kapitalerträge versteuert werden. So gesehen leisten die Privatiers – ganz ohne zusätzliche Umverteilung – bereits einen erheblichen Beitrag zum Bundeshaushalt.
Nun ist die Vorstellung, komplett von passivem Einkommen leben zu können, für die meisten vermutlich utopisch. Aber in Form von Dividenden Geld hinzuzuverdienen, gelingt vielen Anlegern quasi nebenher. Beispielsweise mit Aktien wie der Scotiabank: Hier bekommt man derzeit eine Rendite von sechs Prozent! Und die Ausschüttung fließt bereits seit 1833 ununterbrochen! Andere Unternehmen auf unserer Empfehlungsliste zahlen nicht nur äußerst verlässlich, sondern steigern ihre Dividende gefühlt schon immer: Emerson, Parker Hannifin und Procter & Gamble beispielsweise in jedem Jahr seit sage und schreibe 1957!
Achtet man also neben der Höhe auch auf die Dividendenqualität, ist ein steigendes „Einkommen“ durch künftige Anhebungen äußerst wahrscheinlich. Man wird dadurch nicht zwingend gleich zum Privatier, der Grundstein ist jedoch gelegt. Klar: Eine Sicherheit gibt es an der Börse nie, aber Investitionen in diese Unternehmen kommen da schon sehr nahe heran.
Unter dem Strich heißt es für Anleger, nicht neidisch auf andere zu schauen, sondern sich durch kontinuierliches Investieren in die besten Unternehmen der Welt selbst einen solchen (Neben-)Verdienst aufzubauen. Und wer weiß, vielleicht zählen Sie dann ja selbst einmal zu den erwähnten Privatiers wie Michael H.
In diesem Sinne,
schöne Grüße aus dem Schwabenland,
Ihr
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