Newsletter vom Mittwoch, 25. August 2022

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Joachim Brandmaier (60): „Unsere Stuttgarter Aktienbrief-Leser gehören zu den wenigen im Lande, die sich regelmäßig über ihr Geld Gedanken machen. Und dass sogar mindestens alle zwei Wochen – mit unserem Stuttgarter Aktienbrief. Wer noch keinen Stuttgarter Aktienbrief liest, der kann dies noch nachholen, weiter unten kommt mein Angebot für "Noch-Nicht-Leser" ...“

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Apell zum Nachdenken ...

Liebe Leserinnen und Leser,

der amerikanische Ölmagnat John D. Rockefeller hat einst festgestellt, dass es „besser ist, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen Monat lang für sein Geld zu arbeiten“. Recht hat er! Doch in der Praxis sieht es meist ganz anders aus: Während wir Deutschen einer aktuellen Studie zufolge durchschnittlich über drei Stunden täglich aufs Smartphone glotzen, schaffen es die meisten nicht einmal, eine Stunde pro Monat darüber nachzudenken, wie sie ihr Geld sinnvoll und produktiv für sich arbeiten lassen könnten.

Woran liegt es, dass diese Eigeninitiative hierzulande so schwach ausgeprägt ist? Klar, es ist natürlich auch die Materie an sich. Die Finanzmärkte sind komplex, sie zu durchschauen ist nicht einfach. Und ja, es fehlt auch an der mangelnden Aufklärung in jungen Jahren, Finanzstunden an den Schulen wären mit mir als Bundeskanzler schon längst Pflicht. Aber es gibt noch einen weiteren Grund, wieso es die Aktienanlage bei uns so schwer hat: die berühmte „German Angst“.

Während viele unserer Nachbarn und natürlich die Amerikaner bei Stichworten wie „Börse“ und „Aktie“ vor allem große Chancen sehen, Geld zu verdienen oder es wenigstens für eine vernünftige Rendite anzulegen, verspüren die meisten Deutschen darin vor allem ein Risiko, ihr hart erarbeitetes Geld zu verlieren. Ich will an dieser Stelle gar nicht über die Gründe philosophieren, ob eine historisch fehlende Aktienkultur, oder Manfred Krug und die Telekom-Aktie oder der Wirecard-Fall schuld sind. Fakt ist, dass dieses Land eine negative Einstellung zur Aktienanlage hat. Und Börsenphasen wie dieses Jahr machen einem Sparbuch-Liebhaber auch nicht unbedingt Appetit auf Aktien.

Natürlich ist die Börse nicht risikolos, selbstverständlich muss man die Gefahren im Auge behalten. Aber eben auch die Chancen. Und da sehe ich gerade jetzt, wo viele Wachstumswerte noch deutlich unter Allzeithoch zu haben sind, eine großartige Gelegenheit, sich Aktien von guten Unternehmen günstiger ins Depot zu legen. Ich kenne Menschen, die der Börse gegenüber gar nicht abgeneigt sind, aber sie seit Jahren mit dem Argument meiden: „Die Kurse sind doch viel zu hoch.“ Jetzt gäbe es (noch) die Chance, deshalb mein Appell an die Dauerzögerer: Jetzt mal darüber nachdenken!

Gerade unsere Stuttgarter Aktienbrief-Leser gehören zu den wenigen im Lande, die sich regelmäßig über ihr Geld Gedanken machen. Und dass sogar mindestens alle zwei Wochen – mit unserem Stuttgarter Aktienbrief. Wer noch keinen Stuttgarter Aktienbrief liest, der kann dies noch nachholen, weiter unten kommt mein Angebot für "Noch-Nicht-Leser" ...

In diesem Sinne,

Herzlichst Ihr

Joachim Brandmaier und das gesamte Team des Stuttgarter Aktienbriefs

PS: Wir vom Stuttgarter Aktienbrief sind überzeugte Schwaben, in einer Hinsicht aber auch etwas amerikanisch: Wir haben optimistische Gene und sehen deshalb eine Sache erst mal positiv. Deshalb füllen wir unsere 16 Seiten nicht mit Risikohinweisen, sondern mit Chancen, wie Sie Ihr Geld an der Börse vermehren können.

 

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