Stuttgarter Aktienbrief - Newsletter Nr. 574 vom 27. Juli 2022

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Jeder Tag ist Kauftag - auch jetzt!


Liebe Newsletter-Leserinnen und Leser,

mein Motto „Jeder Tag ist Kauftag“ ist eine provokante Aussage. Nicht nur jetzt, sondern auch in Zeiten, in denen die Aktien ganz oben stehen. Da bekomme ich als Herausgeber besonders zu hören: „Wie kann man jetzt Aktien empfehlen … die stehen doch ganz oben!“ Noch schlimmer ist es, wenn es nach dem Kauf dann tatsächlich ab in den Keller geht – so wie es viele Leser erleben, die vor einem halben Jahr Walt Disney, Coloplast, Nibe oder Netflix gekauft haben.

Und das Schlimmste: Es war nicht meine erste Schieflage! Ich habe auch schon direkt vor dem Coronacrash 2020, vor der Finanzkrise 2008 und zum Höchstkurs in der Interneteuphorie 2000 zum Aktienkauf geblasen.

Mal hoch, mal tief. Wie kann man mir angesichts solcher Schieflagen noch trauen? Ganz einfach: indem man „Jeder Tag ist Kauftag“ wörtlich nimmt. Denn mein Anlagegrundsatz bedeutet NICHT, dass man immer nur ganz oben kaufen soll. Auch wir kaufen gerne zu Tiefst­preisen. Wir kaufen oben UND unten. Oder anders ausgedrückt: Wer unabhängig vom Börsen­geschehen kauft – und zwar immer dann, wenn er Geld zur Verfügung hat –, der erhält seine Aktien auto­matisch mal zu hohen und mal zu niedrigen Preisen. Dadurch ergibt sich ein entsprechender Durchschnittspreis und langfristig eine gute Rendite.

Aber warum überhaupt oben kaufen? Wäre es nicht viel besser, wenn man ausschließlich Rückschläge zum Einstieg nutzte – also zu niedrigen Kursen kauft? So wie jetzt? Stimmt, das wäre tatsächlich effektiver! Aber: Wenn es doch so logisch ist, warum ergreift jetzt kaum jemand die Chance zum billigen Aktienkauf? 

Theoretisch einfach, praktisch schwer. Es ist die Börsenpsychologie, die den meisten Anlegern bei ihrem Verhalten einen Strich durch die Rechnung macht. Der typische Börsianer ist ein Herdentier. Mit der Masse wird er angelockt von euphorischen Schlagzeilen und kauft deshalb oft erst, wenn die Kurse bereits stark gestiegen sind. Und wenn die Aktien am Boden liegen, greift er nicht beherzt zu, sondern lässt sich stattdessen die Gedanken vom Pessimismus vernebeln. Daher neigt er in Paniksituationen eher zum Verkauf statt zum Kauf. So wie jetzt, wo die Angst vor steigenden Zinsen, der Inflation, einer möglichen Rezession sowie der Gefahr eines militärischen Flächenbrands viele Börsianer zu Fehlentscheidungen verleitet. 

Jeder Tag ist Kauftag – auch jetzt! Also, was tun? Auf diese Frage habe ich die richtige Antwort: „Jeder Tag ist Kauftag – auch jetzt!“ In meinen inzwischen fast 40 aktiven Jahren an der Börse habe ich gelernt, dass es sinnlos ist, den Kursen hinterherzu­hecheln. Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Zugreifen? Wann ist oben, wann ist unten?

Mal liegt man mit seiner Einschätzung richtig, mal falsch. Diese Überlegungen verbessern nicht die Performance, im Gegenteil. Ich empfehle, immer dann zu kaufen, wenn Geld vorhanden ist. Unabhängig vom Zeitpunkt und vom aktuellen Kurs. Mit dieser Strategie erwischt man die Aktien mal oben, mal in der Mitte, mal ganz unten.

Diese Strategie funktioniert aber nicht mit allen Papieren, sondern nur mit solchen, die das Zeug dazu haben, langfristig einen Rückschlag aufzuholen. Wachstumswerte haben zwar nicht automatisch eine Aufholgarantie eingebaut – aber die Wahrscheinlichkeit ist weit höher als bei spekulativen Papieren. 

Wenn man den Mut hat, die Wachstumsstrategie und damit mein Motto „Jeder Tag ist Kauftag“ konsequent umzusetzen, kann bei langfristigem Anlagehorizont kaum etwas schiefgehen.

In diesem Sinne,
Ihr 

Joachim Brandmaier
und das gesamte Team vom Stuttgarter Aktienbrief.

P.S: Und sollte es nach dem nächsten Aktienkauf doch erst noch mal weiter runtergehen, dann trösten die Worte von André Kostolany: „An der Börse verdientes Geld ist Schmerzensgeld. Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld.“

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Energie ist in diesem Jahr ein noch größeres Thema als ohnehin schon.
Öl und Gas sind massiv teurer geworden und belasten unser aller Haushaltskasse. Verzichten können wir aber (noch) nicht darauf. Und erst recht nicht auf Strom. Was also liegt näher, als auch Energieaktien zu kaufen? Was auf der einen Seite für Energiekosten aus der Haushaltskasse hinausfließt, kann man sich über die Entwicklung der Aktien und deren Dividenden wieder hereinholen.

Und Energie ist ja kein Modethema, sondern ein Anlagegebiet, das uns unser ganzes Leben lang begleitet. Die weltweite Nachfrage wird in den kommenden Jahrzehnten kontinuierlich weiter zunehmen. Nicht nur wegen der stetig wachsenden Weltbevölkerung (80 Millionen zusätzliche Menschen pro Jahr) und der größer werdenden Mittelschichten in den Schwellenländern. Denken Sie auch an den gigantischen Stromverbrauch, den der technologische Fortschritt mit immer mehr elektrischen Geräten verursacht.

Heizen, kühlen, reisen, in der Küche, im Wohnzimmer, im Bad und der Garage – und natürlich alles, was Unternehmen verbrauchen: Die Menschheit giert regelrecht nach Energie. Bis 2050 soll sich die reine Strom­nachfrage verdoppeln. Der gesamte Bedarf nimmt laut Studien noch mal um die Menge zu, die China und Indien heute bereits insgesamt verbrauchen. Unabhängig davon, welche Quellen wir dafür anzapfen, es muss immer mehr Energie her. Und davon wird eine Vielzahl von Unternehmen profitieren.

Weil Energie ein so klarer Megatrend ist, habe ich Ihnen einmal diese Mappe zusammengestellt. In meinem ganz persönlichen Energiebündel finden Sie genau 24 interessante Energieaktien. Die müssen Sie natürlich nicht alle auf einmal kaufen, aber den ein oder anderen Titel daraus sollten Sie sich auf jeden Fall einmal näher anschauen. Sind alle elektrisierend!

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