Stuttgarter Aktienbrief - Newsletter Nr. 541 vom Montag, 1. November 2021

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Steigende Kurse am Feiertag ...


Liebe Newsletter-Leserinnen und -Leser,

es feiern zwar heute einige Bundesländer Allerheiligen, die Börsen machen aber vor diesem Feiertag keinen Halt - es wird fleißig gehandelt und die Kurse gehen heute deutlich nach oben. Der DAX und der Dow Jones erreichen fast täglich neue Rekordstände. Dass darauf auch einmal Rückschläge folgen liegt in der Sache der Natur - das Problem bei künftigen Korrekturen ist eben nur dass man nicht exakt den Zeitpunkt weiß wann diese dann letztendlich stattfinden wird. Und warten auf den Rückschlag hilft ja nichts, denn während des Wartens auf günstigere Kurse bleiben diese in der Entwicklung meist nicht stehen, sondern steigen erst einmal munter weiter. Oft ist ein Kauf erst nach einer Korrektur dann immer noch "teurer" als wenn man jetzt gleich mit einem Kauf zugeschlagen hätte.

Entscheidend ist die langfristige Kursentwicklung. Die schwankt zwar kurzfristig mitunter enorm, aber langfristig schwankt es sich eben nach oben. Diese Schwankungen auszuhalten ist langfristig viel erfolgreicher als diese etwa auszunutzen! Der beste Beweis dafür ist zum Beispiel die oben abgeildete langfristige Kursentwicklung des Dow Jones Indexes.

Joachim Brandmaier, 59, Herausgeber des Stuttgarter Aktienbriefes: "Eine beeindruckende langfristige Entwicklung des Dow Jones-Indexes. Aber was sind eigentlich die Gründe hierfür? "

Heute lasse ich gerne einmal unsere Leser zu Wort kommen. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle an alle unsere Leser, die sich die Mühe gemacht haben und mir auf die in meinem letzten Newsletter gestellte Frage zu antworten:

Warum ist der Dow Jones von 1985 bis heute von 1.000 Punkten auf über 36.000 Punkte angestiegen, was war da bloß los?

Hier ein kleiner Auszug aus den Leserzuschriften:

Die Weltbevölkerung wächst ...
Lieber Herr Brandmaier, der Dow Jones Index konnte in 35 Jahren von 1000 Punkten auf heute über 35500 Punkte ansteigen, weil wir auf der Welt immer mehr Menschen haben und ein steigender Anteil der Weltbevölkerung nicht nur mehr Konsumbedürfnisse hat, sondern wegen des steigenden Wohlstands auch in Schwellenländern immer mehr konsumieren kann und so die Weltwirtschaft wachsen lässt. Uff, was für ein Bandwurmsatz, schneller könnten Sie Ihren Nachbarn vermutlich mit dem Aktien-Almanach überzeugen, da sieht er schwarz auf weiß, wie unwichtig kurzfristige Schwankungen bei Qualitätsaktien sind ... Herzliche Grüße aus dem sonnigen Norden, Gabriela E.

Ich bin schon lange von der Stärke und Kraft der Amerikaner überzeugt!
Sehr geehrter Herr Brandmaier!
Der DOW ist so gestiegen wie die amerikanische Wirtschaft sich in den letzten 35 Jahren entwickelt hat! Wenn man glaubt, die Wirtschaft wird sich weiter gut entwickeln muss man investiert bleiben. Ich bin schon lange von der Stärke und Kraft der Amerikaner überzeugt. Wenn man an das Sparbuch glaubt muss man sein Geld am Sparbuch liegen lassen. Sicher nur bis 100.000 € pro Person. Commerzialbankpleite 2020 bei uns im Burgenland! Liebe Grüße, Otmar T., Loipersbach, Austria/Österreich

Ganz einfache Antwort: das Kurs-Gewinn-Verhältnis einer Aktie ist der Quotient aus Kurs K und Gewinn G pro Aktie
... weil sich die Gewinne der Firmen im Dow Jones-Index in diesem Zeitraum ver-35-facht haben. Mathematisch ausgedrückt: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis einer Aktie ist der Quotient aus Kurs K und Gewinn G pro Aktie: KGV=K/G. Löst man diese Formel nach K auf, so ergibt sich K=KGV*G. Da das Kurs-Gewinn-Verhältnis einer soliden Aktie im Laufe der Zeit relativ konstant ist, hängt der Kurs also linear von den erzielten Gewinnen ab. Wenn die Gewinne jährlich mit einer durchschnittlichen Rate von 10,73% steigen, ergibt sich durch den Zinseszinseffekt in 35 Jahren ein Faktor von 35,5. Die Kurse folgen dieser Entwicklung der Gewinne mit gewissen Schwankungen, die über einen längeren Zeitraum vernachlässigt werden können. Die obigen Überlegungen gelten für einzelne Aktien, aber natürlich auch für einen Korb von Aktien, wie sie im Dow-Jones-Index zusammengefasst sind. Beste Grüße, Raimund H., Hamburg

well done Boerse Aktuell.
Hallo Stuttgart, n
un ich bin seit 1986 bei Euch dabei, gar manche Höhen und Tiefen erlebt, aber Dank eurer Strategie ein ansehnliches Portfolio geschaffen. War ja immer in guten Händen, denn mit den Wachstums Aktien ging es bisher, oft mit Pausen, aber immer in die richtige Richtung. Viele Grüsse aus West Australien, danke für all die Ratschläge und: well done Boerse Aktuell. Helgo H. aus Australien

Die Wirtschaft ist wohl das Geheimnis!
Hallo Herr Brandmaier, d
anke für Ihre e-Mails, die auch "Zaungäste" lesen dürfen. Die Wirtschaft ist wohl das Geheimnis! Das wird vielleicht eine Antwort sein um die Nachfrage nach dringend benötigten oder auch Luxusgüter befriedigen zu können. Wenn der Umsatz steigt, dürfen sich auch die Kleinanleger freuen, sofern sie investiert sind. Das wiederum setzt voraus, daß man ein paar "Penny" übrig hat. Also rühren sie weiter die Werbetrommel für Ihre guten Angebote mit 4 oder 5 Diamanten. Doch ich glaube, Ihr kluger Labrador weiß das auch schon längst. Bleiben Sie alle gesund. Gut Ding braucht Weile! Liebe Grüße, Christoph M.

Immer mehr Hundebesitzer reden über die Börse beim Gassigehen ...
... weil in den letzten 35 Jahre es immer mehr Hundebesitzer mit noch besserem Futter gibt  und sie Zeit haben, beim Gassigehen ihrer Hunde über Aktien zu sprechen. Hannes V. bei Augsburg

Der Mensch strebt eben immer nach mehr 
...weil es jedes Jahr mehr Menschen auf der Weld gibt. Weil der Mensch immer nach mehr strebt. Die Menschen brauchen Nahrung Energie Medikamente usw. Und damit wachsen auch die Märkte und die Firmen die diese Märkte bedienen. Vor allem die die Sie empfehlen. Ein seit vielen Jahren begeisterter Leser Ihrer Börsenzeitung. MfG Rudi W.

Warum sind in diesem Zeitraum Profisportler soviel 'wertvoller' geworden?
Hallo und guten Tag sehr geehrter Herr J. Brandmaier,
ich gehe davon aus, dass (wohl) niemand eine - wirkliche - Antwort hat und im Nachhinein reichlich Meinungen existent sein werden aber vieles Spekulation ist oder bleibt. ABER eine Einschätzung / Beurteilung habe ich gefunden, darauf hat mich Karl Lauterbach gebracht: Die jeweils neuen ErdbewohnerInnen konsumieren - quanti- sowie qualitativ - mehr als ihre Eltern = exponentielles Wachstum?! Da dürfte Ihr Nachbar aber staunen, wenn Sie seine Frage so oder so ähnlich beantworten? Gegenfrage von mir: Warum sind in diesem Zeitraum Profisportler soviel 'wertvoller' (Gehalt, Ablösesummen, Werbeverträge) geworden? Vor 60 Jahren sollte 'Unser Uwe' für 1 Million DM (ich glaube Jahresgehalt) nach Italien gehen, zumindest aus der Sicht von Mailand. 1970 wechselte Klaus Fischer für eine Ablösesumme von 150.000 DM zum FC Schalke 04 und wurde auf einem Foto (im Kicker) gezeigt, wo sein Trikot voll geklebt war mit Banknoten. Frohes Schaffen und ZERO CORONA wünscht Ihnen und dem gesamten Team, Wilhelm S.

1985 gab es 5 Mrd Menschen auf der Welt, heute 7,8 Mrd.
Hallo Herr Brandmaier,
1985 gab es 5 Mrd Menschen auf der Welt, heute 7,8 Mrd. Die Wachstumsunternehnen der Wallstreet wachsen entsprechend überproportional, weil auch diese mehr Menschen durchschnittlich mehr verdienen. Ausserdem sind immer neue Ideen nötig, um die wachsende Zahl von Menschen zufrieden zu stellen. Das treibt die Börse. So kann es weitergehen. Liebe Grüße, Frank F.

Ein Blick in die Vergangenheit ...
Hallo Herr Brandmaier, i
n den 60-iger Jahren hatte Ich einen Stundenlohn als Hilfskraft (Schüler) von 2,30 DM also (für Rechenschwache )1,15 Euro. Heute liegt der Lohn sicher bei mehr als dem zehnfachen. Man kann es auch Inflation nennen. Und so ist es auch bei Aktien. Die Kurse steigen (ceteris Paribas) langfristig alleine wegen der stetigen Inflation. Sekundär ist natürlich auch die Gewinnentwicklung des einzelnen Unternehmens wichtig. Deshalb ist auch der von Ihnen gepflegte Grundsatz nur auf gediegene Unternehmen zu setzen beim langfristigen Vermögensaufbau die Erfolg versprechende Handlungsanleitung. Der tägliche Blick auf die Kurse macht schwache Gemüter nur nervös und führt nur zu Fehlentscheidungen. Denn: einen realen Grund für die Börsenhektik gibt es nicht! Freundliche Grüße und weiter viel Erfolg Helmut H.

Ihre Frage ist nahezu zeitlos und kann immer wieder gestellt werden.
Lieber Herr Brandmaier,
wenn ich es richtig erinnere, hatten Sie im Mai 2020 den Lesern eine sehr ähnliche Frage gestellt: Warum ist der Dow Jones von 1985 bis heute von 1.000 Punkten auf über 24.500 Punkte angestiegen? Meine Antwort lautete vor 18 Monaten: "Weil in diesem Zeitraum die Weltbevölkerung von ca. 5 Mrd. auf über 7,5 Mrd. Menschen gewachsen ist und alle nach mehr Wohlstand streben." Ich leite daraus diese Erkenntnisse ab:

1. Ihre Frage ist nahezu zeitlos und kann immer wieder gestellt werden.

2. Die Antwort ist es auch.

3. Der Faktor Zeit spielt eine sehr wichtige Rolle und wird von vielen unterschätzt.

4. Der Dow hat sich seit Mai 2020 hervorragend entwickelt (fast 50% zugelegt).

Mit besten Grüßen aus dem Rheinland, Christof O.

Vielen Dank für Ihren Einsatz und der Einsatz Ihres Teams
Hallo Herr Brandmaier,
allgemein gesagt, würde ich antworten dass das allgemeine Wirtschaftswachstum dafür mit verantwortlich ist. Im übertragenen Sinne würde ich folgendes antworten: Der gewöhnliche Mensch strebt nun mal immer nach „mehr“. Mehr Konsum, mehr Wohlstand, mehr Gesundheit, mehr Leben, mehr Status, mehr von allem was nur geht. Die erfolgreichsten Unternehmen befriedigen dieses menschliche Verlangen nach „mehr“ am besten. Darum sind sie auch so erfolgreich. Dieser Erfolg spiegelt sich an der Börse wieder. Denn auch an der Börse will der gewöhnliche Mensch am ehesten eins —> mehr! Bleiben Sie wie Sie sind Herr Brandmaier - ich liebe Ihre Arbeit! Vielen Dank für Ihren Einsatz und der Einsatz Ihres Teams. Viele Grüße, Sven B.

Vielen Dank für die vielen Zuschriften,

ich wünsche Ihnen je nach Bundesland entweder noch einen schönen Feiertag oder eben heute schon einen guten Start in die neue Woche!

Herzlichst Ihr

 

Joachim Brandmaier
und das gesamte Team des Stuttgarter Aktienbriefes

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Auf jeden Fall würden wir uns sehr darüber freuen, Sie künftig als Leser des Stuttgarter Aktienbriefs auf Ihrem Börsenweg, gerade in diesen turbulenten Zeiten, begleiten zu dürfen.

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