Newsletter Nr. 535 vom Dienstag, 31. August 2021

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Herausgeber Joachim Brandmaier (59): „Bei Aktienfonds sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie Einblick haben, in welchen Unternehmen Ihr Geld steckt. Hoffentlich natürlich immer in Qualität!“

 

DIE Einzelaktien oder DER Aktienfonds?


Liebe Newsletter-Leserinnen und -Leser,

wie sieht es eigentlich in der Finanzwelt mit der sprachlichen Gleichberechtigung von Mann und Frau aus? Da sind wir schon ziemlich weit, schließlich sind die Aktie und die Dividende von jeher weiblich. Der Zins hingegen ist männlich, dafür aber quasi abgeschafft. Und dann ist da noch der Fonds, der möglicherweise unter Patriarchat-Verdacht steht.

Bei all der aufgeheizten Gender-Diskussion interessieren sich vermutlich die meisten unserer Leserinnen und Leser weniger dafür, ob eine Geldanlage männlich oder weiblich ist. Vielmehr wollen sie von uns wissen, wie sie ihr hart erarbeitetes Geld in diesen zinslosen Zeiten noch vermehren können. Und da werde ich oft gefragt: Soll ich lieber auf Einzelaktien setzen oder in Aktienfonds investieren? Nun, auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. 

Viele Leserinnen und Leser sind Fans von Einzelaktien – verständlich: Denn da erlebt man Wirtschaft hautnah. Wenn Sie sich ein Unternehmen ausgesucht und die Aktie gekauft haben, beginnt sofort das Mitfiebern: Wie ist der Umsatz und Gewinn im letzten Quartal ausgefallen? Ist das neue Produkt wirklich so gut wie vom Marketing vollmundig versprochen? Steigt die Dividende, gibt es einen interessanten Zukauf, geht ein langjähriger Manager oder läuft im „eigenen Laden“ auch mal was schief? Und nicht zu vergessen: das tägliche Auf und Ab der Aktienkurse – das ist manchmal purer Nervenkitzel, auch wenn Tagesschwankungen für den Langfristanleger eigentlich gar keine Rolle spielen sollten. 

Bei Aktienfonds sind Sie nicht ganz so nah dran am „Erlebnis Börse“, aber man hat andere Vorteile: Schon für kleines Geld erhält man hier eine breite Streuung. Außerdem müssen Sie sich nicht um den Papierkram kümmern, den Aktien zum Beispiel mit Kapitalmaßnahmen, Bezugsrechtsangeboten, Übernahmeofferten oder Steuerfragen immer wieder nach sich ziehen. Und der vermutlich größte Pluspunkt: Langfristiges Denken ist hier leichter umzusetzen, weil man nicht ständig von den Schlagzeilen und Analystenmeinungen über Einzelaktien zu unüberlegten Entscheidungen verleitet wird.  

Die Frage, ob Einzelaktie oder Aktienfonds, muss jeder für sich selbst beantworten. Es geht auch beides: Von vielen Leserinnen und Lesern weiß ich, dass sie Wachstumsaktien im Depot haben und dazu noch den ein oder anderen soliden Fonds. Letztendlich ist wichtig, dass Sie wissen, in was Sie investieren. Bei Einzelaktien ist diese Transparenz kein Problem. Bei Aktienfonds hingegen sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie Einblick haben, in welchen Unternehmen Ihr Geld steckt. Hoffentlich natürlich immer in Qualität! 

Ich wünsche Ihnen gewinnbringende Investitionen

In diesem Sinne,
Ihr

Joachim Brandmaier und das gesamte Team

 

Leserzuschriften:

Der Almanach (fast) auf der Zugspitze
Sehr geehrter Herr Brandmaier, als Anlage ein Foto mit dem tollen Almanach. Der ist in der Tat in das Bild hineinmontiert, aber dieses wertvolle Werk bei Wind und Wetter mit auf die Zugspitze zu nehmen, dazu war es uns es dann doch zu schade. Viele Grüße, Rosita L.

 

 

Almanach-Freude
Moin Moin, j
ede 2te Woche wird immer ganz gespannt auf den Aktienbrief gewartet, der dann meist auch am selben Tag schon wieder ausgelesen ist. Als diesmal auch der Almanach mit im Briefkasten war, war die Freude groß und auch der kleine Mikael (1Jahr, 8Monate) blätterte gleich drin rum und blieb bei einem seiner eigenen Wachstumswerte (Danaher) hängen. Dies war die allererste Aktie in seinem ja noch frischen (Anfang 2020) Depot. Vielen Dank für die vielen auf den Punkt gebrachten Infos und die wertvollen Ratschläge rund um den Depot-Aufbau. Viele Grüße aus Kiel, Mikael, Nicole und Benjamin F.

 

Wir freuen uns über das nach wie vor riesengroße Interesse an unserem Almanach 2.0 der Wachstumswerte. Aufgrund der überwältigenden Nachfrage haben wir diesen jetzt nachdrucken lassen! Leser, die noch kein Exemplar ergattert haben,  können diesen für 12 Euro jetzt wieder hier bestellen. 

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