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Jetzt bin ich natürlich kein Erbsenzähler – und vielleicht steht der Dow auch bald wieder knapp darunter, wenn Sie diese Zeilen lesen. Wichtig ist aber auch nicht der tagesaktuelle Punktestand, sondern die langfristige Tendenz. Und die geht nun mal ganz klar von links unten nach rechts oben. Wobei jeder Schritt über die nächste Zehntausendermarke uns Langfristanleger letztendlich in unserem Vorgehen bestärkt.
Doch Grund zum Feiern haben natürlich nur diejenigen, die investiert sind – und wenn man kein geborener Glückspilz ist, muss man dazu Daueranleger sein! Natürlich kann schon heute oder morgen ein unvorhergesehenes Ereignis für einen Crash sorgen und selbst die Kurse der robustesten Aktien brechen ein; in der allermeisten Zeit kommt es aber zu keinem Crash! Im Gegenteil: Die Papiere von starken Konzernen klettern in der Regel munter weiter nach oben. Genauso sieht es auch beim Dow Jones aus.
Wie es mit dem amerikanischen Leitindex jetzt weitergeht? Kurzfristig kann ich Ihnen das nicht sagen. Nehmen wir aber mal als Anhaltspunkt die durchschnittliche Entwicklung der vergangenen 30 Jahre. Im Mittel hat der Dow rund acht Prozent jährlich zugelegt. Ginge das so weiter, stünde er in 30 Jahren bei …?
Halten Sie sich fest: bei 500.000 Zählern! Das kann man sich kaum vorstellen, weil der Zinseszinseffekt unserem menschlichen Gehirn gern einen Strich durchs Vorstellungsvermögen macht. Aber mein Taschenrechner gibt klare Auskunft!
Und selbst wenn in 30 Jahren nur die Hälfte rauskäme, wären wir vermutlich alle zufrieden …
Auf lange Sicht ist und bleibt die Börse eben einfach eine Einbahnstraße!
In diesem Sinne
Ihr |