Stuttgarter Aktienbrief Newsletter Nr. 450
Liebe Newsletter-Leserinnen und -Leser,
zum Start des Börsenjahrs habe ich einmal in alten Zuschriften gestöbert, um zu sehen, was unsere Leser zu Beginn des letzten Börsenjahrzehnts umgetrieben hat. Gefunden habe ich viele Briefe zum Thema China. Einer schrieb z. B.: „Herr Brandmaier, im neuen Jahrzehnt wird es höchste Zeit, dass Sie endlich auch chinesische Aktien empfehlen. Da spielt künftig die Musik!“
Und wissen Sie was? Dieser Leser hatte recht! Schlägt man heute eine Wirtschaftszeitung auf, scheint in China sogar ein ganzes Orchester zu spielen: Das Land ist mittlerweile nicht mehr nur die „verlängerte Werkbank der Welt“, immer mehr chinesische Firmen geben selbst bei Zukunftstechnologien wie künstlicher Intelligenz, Drohnen oder E-Mobilität den Ton an.
Wer jedoch vor zehn Jahren voller Euphorie auf chinesische Aktien gesetzt hat, dürfte heute bei den allermeisten ernüchtert sein. An der Börse Schanghai war unterm Strich nichts zu verdienen, während US-Aktien im gleichen Zeitraum eine fantastische Hausse hinlegten! Doch das ist Vergangenheit, uns Börsianern geht es bekanntlich um die Zukunft. Sollten wir deshalb wenigstens jetzt auf den Leser hören und endlich auch chinesischen Aktien den Ritterschlag des vierten Diamanten verpassen?
Meine Meinung ist ganz klar: nein! Denn selbst die besten Unternehmen im Reich der Mitte bringen uns Anlegern wenig, solange das Wort „Eigentumsrechte“ dort unbekannt ist. Im Zweifel zählt in China kein Gesetz, sondern der Wille der Kommunistischen Partei. Einheimische Konzerne, die nicht nach ihrer Pfeife tanzten, wurden in den vergangenen Jahren kurzerhand filetiert, unliebsame Unternehmensgründer sind sang- und klanglos in der Versenkung verschwunden.
Und die Situation hat sich seither nicht verbessert, ganz im Gegenteil: Während man vor einigen Jahren noch glaubte, dass China zunehmend auf dem Weg zu westlichen Regeln und Standards sei, ist das Land unter Staatspräsident Xi Jinping mittlerweile genau in die andere Richtung unterwegs. Es ist deshalb nicht wahrscheinlicher, sondern vielmehr deutlich unwahrscheinlicher geworden, dass ich Ihnen für Ihr hart erarbeitetes Geld chinesische Aktien empfehle!
Aber auch wenn wir nicht auf chinesische Aktien setzen, so setzen wir trotzdem auf 1,4 Milliarden Chinesen und ihr Verlangen nach westlichen Produkten. Und es gibt genügend Wachstumsunternehmen, die von China profitieren.
Werfen Sie dazu nur einmal einen Blick in die neue Ausgabe des Stuttgarter Aktienbriefes "Börse-Aktuell" 02/2020: zum Beispiel McDonald’s, Novo Nordisk, Roche, Coca-Cola, PepsiCo, Nestlé, Unilever, Reckitt Benckiser, Colgate, Stryker, Procter & Gamble, Beiersdorf und und und ….
Ich wünsche Ihnen eine wunderschöne Börsenwoche und vor allem unseren Stuttgarter Aktienbrief-Lesern viel Spaß beim Lesen der neuen Ausgabe!

Joachim Brandmaier und das gesamte Team des Stuttgarter Aktienbriefs „BörseAktuell“
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