Newsletter 618 vom 12. Juli 2023

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Joachim Brandmaier (61): Halb Mensch, halb Maschine? Keine Sorge: Joachim Brandmaier vertraut weiter auf gesunden Menschen­verstand – beim aktuellen KI-Hype erst recht!

 

Gesunder Menschenverstand anstatt KI ...

 

Liebe Newsletter-Leserinnen und -Leser, 

ob beim Sonntagsspaziergang, beim Grillabend mit Freunden oder beim Klassentreffen: In letzter Zeit vergeht bei mir kaum eine Woche, in der ich nicht von irgendjemandem gefragt werde: „Mensch Joachim, soll ich jetzt KI-Aktien kaufen?“ Wenn ich derart geballt auf ein Thema angesprochen werde von Leuten, die die Börse normalerweise höchstens halbherzig verfolgen, dann schrillen bei mir alle Alarmglocken – aber der Reihe nach.

Das Thema künstliche Intelligenz, kurz KI, ist dieser Tage allgegenwärtig. Man liest viel von Computern, die wie Menschen denken, schreiben oder sprechen können – und damit womöglich gerade die nächste technologische Revolution ins Rollen bringen! 

Solche Geschichten liebt die Börse. Eine Zukunftstechnologie mit gigantischem Potenzial; eine Zukunftstechnologie, die das Zeug dazu hat, die ganze Wirtschaft und unser Privatleben umzukrempeln. Entsprechend überschlagen sich nicht nur einschlägige Börsenmagazine, Analysten und andere vermeintliche KI-Experten mit Superlativen. Auch die Vermarktungsmaschinerien der Banken, ETF- und Fondsgesellschaften laufen mit den passenden Produkten auf Hochtouren. Wann immer es eine neue Sau gibt, die durchs Dorf getrieben werden kann, wird genau das eben auch getan.

Kleinaktionäre suchen ebenfalls fieberhaft nach der besten KI-Aktie. Und dabei reicht es vielen schon aus, wenn eine Firma KI im Namen trägt beziehungsweise auf Englisch „AI“ für artificial intelligence. So hat sich etwa die Aktie mit dem kryptischen Namen C3AI dieses Jahr schon mehr als verdreifacht, Soundhound.AI fast vervierfacht und Bigbear.AI zeitweise sogar verneunfacht. Bei mir werden da schnell Erinnerungen wach an die Interneteuphorie um den Jahrtausendwechsel. Damals genügte ein „.com“ im Namen, um eine Aktie durch die Decke gehen zu lassen – dumm nur, dass die meisten der damaligen Highflyer als Rohrkrepierer endeten. 

Verstehen Sie mich richtig: Ich traue dem Thema künstliche Intelligenz langfristig enorm viel zu. Im Prinzip ist die Technologie aber schon seit Jahren auf dem Vormarsch. Für mich klingt das also eher nach Evolution statt nach Revolution! Und das Schöne ist dabei, dass vor allem unsere großen Tech-Schwergewichte hier eine führende Rolle spielen. 

Sie müssen also nicht auf irgendeinen Hoffnungswert mit KI im Namen setzen, sondern einfach auf Firmen wie Microsoft, Alphabet, Oracle, Adobe, SAP oder Amazon, um hier mit von der Partie zu sein. Vor allem aber sollten Sie bei all den herrlichen Prophezeiungen auch immer an eine breite Branchenmischung im Depot denken. Denn um zu wissen, dass auch solide Tech-Aktien zwischendurch heftig fallen können, braucht es keine künstliche Intelligenz – da genügen gesunder Menschenverstand und ein Blick aufs letzte Börsenjahr. 

In diesem Sinne,

Ihr Wachstums-Stratege und Langfristanleger
Joachim Brandmaier & das gesamte Team:

PSIch verspreche Ihnen, dass unser Aktienbrief auch künftig von Redakteuren aus Fleisch und Blut geschrieben wird und nicht von einer KI …

Aktuelle Leserzuschrift:

Komfortables Leben Dank Wachstumsstrategie
Herzlichen Dank auch im Namen meines Sohnes Sharif (25 Jahre jung) für Ihr Börsenbuch mit DOW-Jones-Plakat und einigen Exemplaren des Stuttgarte Atienbriefs. Anbei ein Bild von uns anlässlich der Übergabe der Artikel an meinen Sohn. Ich habe seit seiner Geburt sein Kindergeld investiert, leider kannte ich damals weder Ihren Aktienbrief noch Ihre Wachstumsstrategie, sonst hätte ich darin investiert. Er plant auch weiter einen Teil seines Gehalts regelmäßig darin zu investieren. Die nötige Vorlaufzeit hat er ja in seinen jungen Jahren sodass ich sicher sein kann, dass er eines Tages eine sehr gute Alterssicherung haben wird. Dies wird ihm einerseits ermöglichen nicht bis zum bitteren Ende der regulären Renteneintrittszeit (wann immer die bis dahin auch sein mag) arbeiten zu müssen, andererseits macht ihn das unabhängig von der Rentenstrategie unserer “kompetenten” Politiker. Mir hat Ihre Wachstumsstrategie einen vorzeitigen Renteneintritt mit sehr guter wirtschaftlicher Lage und einem komfortablen Leben ermöglicht. Herzlichen Dank dafür, machen Sie mit Ihrem tollen und kompetenten Team weiter so. Vielleicht haben wir mal die Möglichkeit Sie persönlich kennen zu lernen. Herzliche Grüße nach Stuttgart! Dr. Karim O. mit Sohn Sharif

Wie zufrieden sind Sie mit unserer Wachstums-Strategie, schreiben Sie mir doch bitte ganz persönlich, Email an Joachim Brandmaier ...

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