Newsletter vom Freitag, 19. August 2022

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Joachim Brandmaier (60): „Was die Börse heute umtreibt, ist morgen oft Schnee von gestern. Versuchen Sie deshalb, über dem Tagesgeschäft zu stehen.“

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Ist die Börse noch normal?

Liebe Leserinnen und Leser,

früher galt die Börse als rational – geradezu als Hort der Rationalität. Es hieß, alle verfügbaren Informationen seien zu jeder Zeit in den Kursen enthalten. Effizienzmarkthypothese oder wahlweise auch Markteffizienzhypothese nannten die Wissenschaftler das.

Ich habe das nie geglaubt. Wenn da draußen in der Welt Leute rumlaufen, informiert oder uninformiert, mit Ängsten und Sorgen, Gier und Geiz, die einen mit übersteigertem Selbstwertgefühl, die anderen eher dauerfrustriert – wie sollte „die Börse“ da normal sein können? Und seien wir ehrlich: Irgendeine Macke hat doch jeder. 

Man muss das Pferd deshalb andersherum aufzäumen: Wenn also eine Aktie an einem Tag zweistellig einbricht, nur weil der Firmengewinn ein Prozent langsamer steigt als prognostiziert, mag das rational betrachtet Unsinn sein, an der Börse wiederum ist es ziemlich normal. Und deshalb wundert es mich auch kein bisschen, wenn die Aktien im ersten Halbjahr absacken wie seit Jahrzehnten nicht mehr und mitten im vermeintlichen Sommerloch wieder kräftig anziehen, ohne dass sich groß was geändert hätte.

Die Börse reagiert oft vorschnell, übertrieben und manchmal fast schon selbstzerstörerisch. Meist ist es sogar zunächst die Angst, dass irgendwas passieren könnte, und anschließend erfolgt die Reaktion, wenn etwas passiert ist (oder auch nicht). Also die doppelte Schwankungs-Dosis. Am einen Tag verliert der Dow Jones wegen einer „markterschütternden“ Nachricht 500 Punkte, am nächsten Tag erholt er sich einfach wieder. Oft setzt überfallartig die Panik oder auch die Gier ein. Weil letztlich eben doch Menschen die Entscheidungen treffen – und nicht „die Börse“ oder „der Markt“.

Tatsächlich aber ist die Börse trotzdem durchaus effizient – auf lange Sicht. Deshalb sollte man sich nicht vom kurzfristigen irrationalen Treiben infizieren lassen und auch niemals irgendwelchen Trends hinterherhecheln oder auf sonst was spekulieren. Am Ende zählt für den Daueranleger nur die langfristige Unternehmensentwicklung. Und da ist die Börse völlig normal: Bei guten Unternehmen, deren Gewinne mit den Jahren immer höher steigen, steigt auch der Aktienkurs. Man darf sich eben nur nicht zwischendurch verrückt machen lassen – vom ganz normalen Wahnsinn an der Börse.

In diesem Sinne,

wünsche Ihnen ein ganz normales und natürlich auch ein ganz schönes Wochenende

Herzlichst Ihr

Joachim Brandmaier und das gesamte Team des Stuttgarter Aktienbriefs

PS: Wie gehen Sie mit dem ganz normalen Wahnsinn an der Börse um? Was hilft Ihnen dabei, cool zu bleiben und Kurzschlussreaktionen zu vermeiden? Oder lassen Sie sich hin und wieder noch zum Zocken verführen? Schreiben Sie mir: brandmaierj@boerse-aktuell.de
Vielleicht veröffentliche ich die besten Tipps!

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Aktuelle Leserbriefe:

Hervorragend durch alle Krisen geführt! Sehr geehrter Herr Brandmaier, gern verlängere ich den Bezug des Stuttgarter Aktienbriefs. Es wäre die größte Dummheit,  gerade in turbulenten Zeiten an einer so aktuellen Informationsquelle zu sparen. Sie und Ihr Team haben uns Leser bisher immer mit einem beherzten Optimismus hervorragend durch viele Krisen geführt. Da können sich andere Medien, die nach dem Motto „Schlechte Meldungen verkaufen sich besser“ arbeiten, eine Scheibe davon abschneiden. Viele Grüße und nochmals Dank für eine hervorragende Arbeit, Helmut W. aus Frankfurt.

Es war wie ein Lottogewinn, als ich vor über 20 Jahren auf Ihre Stuttgarter Aktienbriefe gestoßen bin! Hallo Herr Brandmaier, seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Börse und möchte Ihnen kurz meine Erfahrungen schildern. Habe mich immer mit Wertpapieren beschäftigt und diverse Börsenbriefe und Presseartikel verfolgt. Aber es war wie ein Lottogewinn, als ich vor über 20 Jahren auf Ihre Stuttgarter Aktienbriefe gestoßen bin! Zum gleichen Zeitpunkt habe ich meinen Gesellschaftsanteil an einem Unternehmen verkauft und dafür Wertpapier erworben und konsequent Ihre Wachstumstheorie zum Vorbild gemacht und dies mit großem Erfolg! Neben den Kursgewinnen und den Dividenden kann ich es mir als Pensionär gut gehen lassen und ruhig schlafen! Ich hatte nie „zittrige Hände“ und nie  "in ein fallendes Messer gegriffen“! Ich kann gut schlafen und vor allem freut mich immer wieder Ihre neue Ausgabe des Stuttgarter Aktienbriefs, welche ich sofort nach Erhalt mit großem Interesse lese! Weiter so und alles Gute Ihnen und dem ganzen Team, mit freundlichen Grüßen, Heiner H.

Kaufen und Liegenlassen - Hausfrauenstrategie?
Sehr geehrter Herr Brandmaier, es war wieder so weit. Ich sprach wie schon öfters über die Aktienanlage. Diesmal mit einem neuen Bekannten, der sich selbst als Anlageprofi bezeichnet. Er berät erfolgreich seit über 20 Jahren wohlhabende Kundenschaft zu möglichen Geldanlagen und Aktien. Auf meinen Hinweis hin, das Beste seien Papiere, dessen Charts sich von links unten nach rechts oben entwickeln und diese langfristig zu halten, entgegnete der Profi, das sei eine Hausfrauenstrategie. Leider konnte er diese Behauptung nicht wirklich begründen. Ich bin keine Hausfrau und ich würde sagen: Das ist ein dickes Lob an alle Hausfrauen! In diesem Sinne grüßt sie herzlichst Sabine B. aus Berlin

Danke für Eure so erfolgreiche und gut verständliche Strategie! Liebes Stuttgarter Aktienbrief Team, ein Freund meiner Eltern nahm mich 2016 an die Hand und führte mich in Eure Anlage-Methode ein. Dafür werde ich ihm immer dankbar sein. Bis dahin hatte ich in verschiedene Finanz-Anlagen ziemlich erfolglos und ohne eigene Verantwortung und Ahnung investiert. Euch danke ich, für Eure so erfolgreiche und gut verständliche Strategie. Durch Euch bin ich voller Zuversicht, dass mein Depot mich solange ich es brauche, gut versorgen kann. Deshalb bin ich gerade 10 Monate in Kanada, USA und Mexiko unterwegs, lese den Aktienbrief online und finde voller Freude viele meiner Firmen im täglichen Leben wieder. Viele Grüße aus Alaska, Bettina P.

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