Adobe geht aufs Eis

Kreativsoftware-Konzern steht trotz KI-Sorgen vor Rekordjahr.
Adobe ist eine ungewöhnliche Kooperation eingegangen: Der Softwarekonzern wird offizieller Kreativ-, Marketing- und KI-Partner der US-Eishockeyliga NHL. Damit sollen Fans weltweit über digitale Kanäle gezielter angesprochen werden. Die NHL erreicht mehr als 200 Millionen Fans in 147 Ländern.
Für die nicht gerade erfolgsverwöhnten Adobe-Aktionäre ist das gewiss nur eine Randnotiz. Aber dass sich die KI-Ambitionen des Softwarekonzerns immer mehr auszahlen, hat sich zuletzt auch in nackten Zahlen niedergeschlagen: Im dritten Quartal übertraf Adobe sowohl beim Umsatz als auch beim bereinigten Gewinn die Erwartungen der Analysten. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres kletterte der Umsatz auf 19,8 Milliarden Dollar, der Nettogewinn erhöhte sich auf 5,4 Milliarden Dollar. Einem weiteren Rekordjahr steht somit nicht mehr viel im Weg. Die Aktie ist auf dem aktuellen Kursniveau historisch günstig bewertet. Für langfristig orientierte Wachstumsstrategen eröffnet sich damit eine spannende Gelegenheit, bei diesem hochprofitablen Softwarekonzern einzusteigen.
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