Beginnt bei Coloplast jetzt die Erholung?

Dänischer Medizintechniker wächst in fast allen Regionen und Sparten.
Im Langfristchart ist es nur ein kleiner Aufwärtshaken – aber vielleicht zeichnet sich bei Coloplast gerade der Beginn einer nachhaltigen Erholung ab. Seit Ende Juni hat die verprügelte Aktie fast 20 Prozent zugelegt und auch die jüngsten Geschäftsergebnisse nahmen die Börsianer mit Wohlwollen zur Kenntnis. Umsatz und Gewinn lagen im letzten Quartal leicht über den Erwartungen und die Jahresprognose wurde vom neuen Konzernchef Gavin Wood bestätigt.
In den ersten neun Monaten (das Geschäftsjahr endet im September) ist Coloplast in fast allen Regionen und Sparten gewachsen. In den Bereichen Inkontinenz, Stoma und Urologie legte der Absatz zwischen fünf und acht Prozent zu; auch dank eines starken US-Geschäfts, das zweistellige Zuwächse erzielt. Schwächere Verkäufe in China wurden damit mehr als ausgeglichen. Größtes Sorgenkind bleibt derweil die 2023 zugekaufte Wundpflegetochter Kerecis. Coloplast hatte bei dem Unternehmen seinerzeit mit hohem Wachstum gerechnet, durch eine Änderung der Erstattungsrichtlinien im US-Gesundheitssystem ist der Absatz in den letzten neun Monaten jedoch um sechs Prozent gesunken. Im neuen Geschäftsjahr erwartet das Management hier allerdings Besserung.
Alles in allem stehen die Chancen unserer Meinung nach gut, dass die Coloplast-Aktie weiter anzieht. Analysten gehen sogar davon aus, dass dem Unternehmen bereits im kommenden Geschäftsjahr ein neuer Rekordgewinn gelingen könnte. Börsianer, die jetzt mutig einsteigen oder nachkaufen, sichern sich deshalb nicht nur gut fünf Prozent Dividendenrendite, sondern auch das Potenzial für deutlich höhere Kurse.
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